DIE DIALOGKONFERENZ 2017

 

Diese Seite soll Ihnen einen Einblick in die Dialogkonferenz im letzten Jahr geben -

daher finden Sie hier u.a. das Grußwort des Kölner Sozialdezernenten, das Ergebnispapier,

wie auch die Fotografien & den Film zur Konferenz. 

 

 

 

DANKSAGUNG

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und ganz besonders bei allen Kooperationspartner*innen für den regen Austausch während der Dialogkonferenz 2017 und den gemeinsamen Tag! Es war uns eine Freude durch die gemeinsame Kooperation die Veranstaltung enstehen zu lassen. Desweiteren bedanken wir uns herzlichst bei der Initiativen `Geflüchtete für Geflüchtet´ aus Bonn und `Haldy Fotthy´ aus Bonn für Ihr Mitwirken!

 

Nicht unerwähnt bleiben sollen an dieser Stelle zudem der Moderator der Konferenz, Jörg Wehner, wie auch die drei wissenschaftlichen Begleiterinnen, unser Foto- & Filmteam und natürlich die vielen ehrenamtlich Aktiven, die diesen Tag tatkräftig unterstützt haben. Ihnen allen unseren Dank!

 

Herzlichst

 

Yvonne Niggemann & Julia Wellmann

Projektkoordinatorinnen samo.fa

 

 

DER FILM ZUR KONFERENZ

Bei der lokalen Dialogkonferenz in Köln diskutierten im Oktober 2017 verschiedene Vertreter*innen und Akteur*innen der lokalen Flüchtlingsarbeit in der alten Feuerwache die besondere Rolle von Migrantenorganisationen. So stellen diese häufig für Geflüchtete eine vertrauensvolle Anlaufstelle dar und können durch ihre Netzwerke eine Brücke zur Aufnahmegesellschaft bilden.

 

In drei Workshops zu den Themen Bedeutung von Migrantenorganisationen im Bereich Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, Komplexe Lebenswelten bei geflüchteten Menschen und Selbstorganisation geflüchteter Menschen erarbeiteten die Teilnehmenden zudem gemeinsam Herausforderungen und Handlungsempfehlungen. So seien zum Beispiel die Einrichtung mehr fester Stellen in diesem Bereich und Coaching für Ehrenämtler hilfreich, um eine Kontinuität der Arbeit zu garantieren.

 

Handlungsempfehlungen für die Flüchtlingsarbeit sind vor allem Kapazitätentwicklung von Migrantenorganisationen und deren lokale und regionale Vernetzung. Mehr finden Sie untenstehend im Ergebnispapier.

 

Im Film sehen Sie die Eindrücke des Tages:

Film: Charlotte Kalthoff

GRUßWORT VON HERRN DR. HARALD RAU

 Sozialdezernent der Stadt Köln

 

 

Sehr  geehrte  Kölnerinnen und Kölner  mit  und ohne  Zuwanderungsgeschichte,  

sehr geehrte NeuKölnerinnen und NeuKölner mit Fluchterfahrung,

 

der Bundesverband NEMO (Netzwerk der Migrantenorganisationen) hat in  30 Städten  zur Dialogkonferenz im Rahmen des Projektes samo.fa (Stärkung von Aktiven aus MigrantenoOrganisationen in der  FlüchtlingsArbeit) eingeladen.  Vom Kölner  Projektträger Solibund e.V. bin ich um Übernahme der Schirmherrschaft für diese Konferenz  gebeten  worden und das mache ich gern!

 

Die Aufnahme und die Inklusion von Menschen mit Fluchterfahrung ist eine Herausforderung für unsere Stadtgesellschaft.  Und mir ist es wichtig,  diese Aufgabe nicht einfach als eine Frage der logistischen Bewältigung zu sehen, sondern als die Aufforderung, umfassend zu einer Haltung der Vielfalt zu kommen.  Es geht um Inklusion und nicht, wie wir bisher oft gesagt haben, um Integration.  Mit der Aufnahme von Menschen  verschiedener Gruppen verändert sich  auch  unsere  Stadtgesellschaft.  Dieser Prozess  kann  nicht  auf  eine Bringschuld der „Neuen“ reduziert werden. Dabei sind alle gefragt.  Ich habe auch bewußt nicht von Flüchtlingen, sondern von Menschen mit Fluchterfahrung gesprochen, denn diese Erfahrung werden unsere neuen Mitbürger stets behalten –  als Last  und  als Erfahrungsschatz!  Aber wenn sie einmal wirklich inkludiert sein werden, werden sie nicht länger Flüchtlinge sein.

 

Das besondere dieser Konferenz und des ganzen Projektes samo.fa ist es, dass mit der Initiative des Zusammenschlusses von Migrantenorganisationen das besondere Potential unserer interkulturellen Gesellschaft bereits deutlich wird. Wer kann denn besser wissen, wie Inklusion von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gelingen kann,  als gerade diejenigen, die diesen Prozess als  Erfahrungin ihrer eigenen Zuwanderungsgeschichte mit sich tragen? Zudem verfügen sie über wichtige Ressourcen wie interkulturelles Wissen und Mehrsprachigkeit.

 

Die Handlungsfelder Wohnen, Gesundheit, Bildung und Arbeit, die samo.fa benennt, lenken den Fokus auf die Kernfragen. Es sind genau die Themen, mit denen sich auch die Stadt Köln und insbesondere mein Dezernat befassen. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungen auch  die Migrantenorganisationen aktiv strukturell einzubinden, ist das Anliegen der Organisatoren der heutigen  Tagung.  Dabei wünsche  ich  Ihnen und der gesamten Stadtgesellschaft viel Erfolg  und bedanke mich bei Ihnen,  Herr Sovuksu, Frau Niggemann und Frau Wellmann, sowie den Aktiven in der Flüchtlingsarbeit für Ihr Engagement!

 

 

DAS ERGEBNISPAPIER

FOTOGRAFIEN

Alle: Franzi Schardt